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DARKLANDS

about
2015
Life changed my career around another time, that day when I stumbled into a cabinet of curiosities, filled to the brim with taxidermy, african voodoo art, large fetish statues and even more fascinating stuff. I became friends with the owner and started revamping the entire corporate design of the museum. When the day came, that the entire museum had to move (with over 3000.000 individual pieces) the owner approached me and offered me the position of curator and creative head of this place of wonders. Being a collector of the weird and bizarre I instantly took the job and spend the following months decorating and setting up the collection inside an old floating crane.

Months passed, my dear friend the owner sadly passed away and so I am responsible for the entire collection now. With the help of friends and an association lending helping hands, I know open the museum to the public, give guided tours, sell and buy cusiosities and couldn't be more happy about working in this wonderland, being sorrounded by things I love.

I haven't said goodbye to Photoshop interely, digital art and photomanipulations still remain a loved hobby, with fresh inspiration from curiosities and from from time to time I still take commissions.
Early on I strove for an artistic career, as I tried gold and silver paint pens on the brand new couch or painting dinosaures with my beloved red felt-tip pens on the woodchip wallpaper. All this before I even knew what art was. Or how to learn to walk properly.

After my singing ambitions ended because my vocal arts were limited solely to the shower and the qualitative sound enhancement by the pattering water around me and the schraulende shower radio, I indulged in this hobby just during work. Loud, shrill, with completely wrong tones mixed in but fervently and passionately.

To be a star in the fashion industry was also high on my list, so I took a diploma in fashion design, but during the A level I found my great love. He was somewhat taciturn and strange, quite mavericky and you had to get used to him, but he was the real deal: Photoshop. I was a junkie and quickly a few very interesting fellows stood in front of my door: InDesign, Illustrator, and many other members of the Adobe family. I taught myself functionalities and the use of these programs and after a few ambitious career plans, I finally had a clear goal in mind: I'm becoming designer!

I packed my stuff (it all fitted in a Volkswagen) and moved to Hamburg, right into the cult district St. Pauli. I studied »Communications Design and New Media" at the Design Factory International, did my degree with an award and worked as a freelancer after that.
Das Leben änderte meine Karrierepläne erneut, als ich eines Tages in ein Kuriositätenkabinett stolperte. Es war bis zur Decke mit ausgestopften Tieren, afrikanischer Voodoo-Kunst, großen Fetisch-Figuren und vielen weiteren faszinierenden Sachen. Der Besitzer und ich freundeten uns schnell an und verpasste dem Museum ein komplett neues Corporate Design. Als der Tag kam, an dem das Museum (mit über 300.000 einzelnen Ausstellungsstücken) umziehen musste, bot mir der Besitzer die Stelle als Kuratorin und Kreativleiterin dieses Ortes voller Wunder an. Als Sammlerin von bizarren und kuriosen Dingen, willigte ich natürlich sofort ein und verbrachte die folgenden Monate damit, die Sammlung im Bauch eines Schwimmkrans aufzubauen, zu dekorieren und einzurichten.

Monate vergingen, mein guter Freund und Besitzer des Museums starb leider und seit dem bin ich für die ganze Sammlung verantwortlich. Mit der Hilfe von Freunden und einem Verein, öffne ich das Kuriositätenkabinett nun für Besucher, biere Führungen an und kaufe und verkaufe Kuriositäten. Ich könnte nicht glücklicher sein, in diesem Wunderland zu arbeiten, umringt von einzigartigen, gruseligen und bizarren Dingen, die ich so liebe.

Ich habe Photoshop nicht gänzlich Lebewohl gesagt, Digital Art und Fotomanipulationen sind als geliebtes Hobby geblieben, mit frischen Inspirationen von Kuriositäten und von Zeit zu Zeit nehme ich auch noch Design-Aufträge an.
Schon früh strebte ich eine künstlerische Karriere an, indem ich goldene und silberne Lackstifte auf der niegelnagel neuen Couch ausprobierte oder mit meinem heißgeliebten roten Filzstift Dinos an die Rauhfasertapete malte. Das alles bevor ich überhaupt wusste was Kunst ist. Oder wie man richtig laufen lernt.

Nachdem meine Sangesambitionen darin endeten, dass sich meine stimmliche Künste ausschließlich auf die Dusche und die qualitative Tonverbesserung durch das Prasseln um mich herum und das schraulende Badradio begrenzte, fröhne ich diesem Hobby nur noch beim Arbeiten. Laut, schrill, im Ton völlig daneben aber dafür inbrünstig und mit voller Leidenschaft.

Ein Stern in der Modebranche zu werden stand auch hoch auf meiner Liste, darum machte ich ein Fachabitur im Bereich Modedesign und Gestaltung, doch während des Abis fand ich dann meine große Liebe. Er war etwas wortkarg und fremd, ziemlich eingebrödlerisch und man musste sich erst an ihn gewöhnen, aber er war der einzig Wahre: Photoshop. Ich wurde ein Bildbearbeitungsjunkie und schon schnell standen noch einige äußerst interessante Gesellen vor meiner Tür: InDesign, Illustrator und viele weitere Mitglieder der Adobe-Familie. In Eigenregie brachte ich mir die Funktionalitäten und den Umgang mit diesen Programmen bei und hatte nun nach einigen ambitionierten Karriereplänen endlich ein klares Ziel vor Augen: Ich werde Designerin!

Ich packte meine sieben Sachen (ok, es war ein voller VW-Kombi) und zog nach Hamburg, mitten rein ins Kult-Viertel St. Pauli. Hier studierte ich »Kommunikationsdesign und neue Medien« an der Design Factory International, machte meinen Abschluss mit einer Auszeichnung und arbeite dann als Freelance Designerin.